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Air Berlin zahlt 40 Millionen für Aschewolke

Air Berlin zahlt 40 Millionen für Aschewolke

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/schwenke/2632962449/sizes/m/##Axel Schwenke
In der letzten Woche und am vergangenen Wochenende kam es in Europa teilweise wieder zu Luftraumsperren und Flugverboten wegen des Vulkanausbruchs auf Island und der damit verbundenen Aschewolke.

Die Fluggesellschaft Air Berlin war stark von den Flugverboten betroffen und hat jetzt nachgerechnet, was das neuerliche Flugverbot gekostet hat. Die Bilanz des Unternehmens wird mit 40 Millionen Euro wegen der Luftraumsperren, ausgelöst durch die Aschewolke des Eyjafjallas, belastet.

Nichtsdestotrotz bekräftigt die Airline, dass im laufenden Geschäftsjahr das operative Ergebnis, das man vor Steuern und Zinsen erzielt, besser sein wird als 2009. Im letzten Jahr hatte die Fluglinie 28,5 Millionen operativen Gewinn eingefahren. Diese Prognose kann allerdings nur gehalten werden, wenn der Flugverkehr nicht noch einmal durch die Aschewolke lahmgelegt wird.

Der operative Verlust soll im ersten Quartal dieses Jahres bei 98,6 Millionen Euro gelegen haben. Das ehrgeizige Jahresziel will man mit erhöhten Ticketpreisen erreichen. Begründung für den Anstieg der Ticketpreise ist der schwache Euro. Aufgrund dessen müsse im vierten Quartal mit erheblich gestiegenen Kosten gerechnet werden, so ein Unternehmenssprecher.