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Air Berlin: Durch Aschewolke ins Minus geflogen

Air Berlin: Durch Aschewolke ins Minus geflogen

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/andrei_dimofte/2540943863/sizes/m/in/photostream/##Andrei Dimofte
Bei der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft Air Berlin hat man im vergangenen Quartal hohe Verluste geschrieben. Die Airline ist in besonderem Maße von den Flugausfällen durch die Aschewolke betroffen gewesen.

Insgesamt hat die Fluglinie, bedingt durch den Vulkanausbruch auf Island und der damit in Verbindung stehenden Flugausfälle im betreffenden Zeitraum, ein Minus von 56,9 Millionen Euro hinnehmen müssen.

Noch im Vorjahr konnte man bei Air Berlin einen Gewinn von 7,1 Millionen Euro verbuchen. Schon im Juli hatte Joachim Hunold, Chef der Air Berlin, davor gewarnt, dass man einen Verlust werde hinnehmen müssen.

Durch den Vulkanausbruch war es wochenlang nicht möglich, Fluggäste innerhalb Europas zu befördern. Auch in den Wochen danach sind die Passagiere sehr zögerlich und vorsichtig gewesen, was das Buchen von Flügen anging. Vielerorts ist man auf alternative Verkehrsmittel ausgewichen.

Aber nicht nur die Flugausfälle durch den isländischen Vulkanausbruch machen der Airline zu schaffen. Auch der strenge Winter habe zu hohen Verlusten geführt. Alleine im ersten Quartal musste man einen Verlust von 94 Millionen Euro hinnehmen.