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Äußerst spannende Wahl zum Bundespräsidenten

Äußerst spannende Wahl zum Bundespräsidenten

Die für Ende Juni anstehende Wahl zum Bundespräsidenten verspricht für die Kandidaten Wulff und Gauck äußerst spannend zu werden.

Mittlerweile ist die komfortable Mehrheit von Union und FDP in der Bundesversammlung keineswegs mehr sicher.

Christian Wulff wirbt jetzt für Geschlossenheit beim bürgerlichen Lager und sein Gegenkandidat Gauck warnt vor „Parteiengeschachere“. Es gehe vielmehr darum, in diesem Amt Mut zu machen und zu versöhnen.

Erkennbar wird ein zunehmender Unmut in den Reihen von FDP und Union. Besonders die FDP äußerte sich – besonders im Osten der Republik – positiv für Joachim Gauck.

Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid liegt Wulff zur Zeit nur knapp vorne mit 41 Prozent. Für Gauck stimmten in der Umfrage immerhin 32 Prozent der Befragten.

Allerdings hätten hierbei auch 83 Prozent der Befragten ein weiteres Verbleiben des Ex-Bundespräsidenten Horst Köhler im Amt gerne weiterhin gesehen.