close
Ackermann befürchtet Probleme für Weltwirtschaft durch Libyen

Ackermann befürchtet Probleme für Weltwirtschaft durch Libyen

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/72213316@N00/4698460603/sizes/m/in/photostream/##Alaskan Dude
Josef Ackermann, Chef der Deutschen Bank, hat gesagt, dass er befürchtet die Weltwirtschaft könne vor drastischen Problemen aufgrund der Krisen in den nordafrikanischen Staaten und der Länder im Mittleren Osten stehen. Besonders besorgt zeigt er sich wegen der Kreditinstitute. Der Zusammenhang gerade mit Libyen und der Erdölexporte spielt eine zentrale Rolle.

Im Rahmen des Treffens des internationalen Bankenverbands, Institute of International Finance (IIF), hat Ackermann gesagt, dass bei den anstehenden Reformen des Finanzmarkts mehr „Klarheit und Einheitlichkeit“ geschaffen werden solle.

Ackermann befürchtet, dass die gerade einsetzende Erholung von der Wirtschafts- und Finanzkrise aus dem Jahr 2008 durch die Vorkommnisse im arabischen Raum wieder im Keim erstickt werden könnte. Gerade die Unruhen im Mittleren Osten und Nordafrika könnten deutlichen Einfluss auf die Weltwirtschaft nehmen.

Das Institute of International Finance (IIF) setzt sich aus 430 Kreditinstituten zusammen, die aus 70 Ländern stammen. Josef Ackermann ist Vorsitzender des IIF.