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Achtung: Am 27. März Uhr umstellen – Sommerzeit beginnt

Achtung: Am 27. März Uhr umstellen – Sommerzeit beginnt

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/veni/3859556279/sizes/m/in/photostream/##veni markovski
Wieder einmal wie seit Jahren trifft es alle Bürger, die Uhren werden in der Nacht von Sonntag auf Montag, dem 27. März auf die Sommerzeit umgestellt. Pünktlich um zwei Uhr in der Nacht wechselt der Zeiger auf drei Uhr. Das heißt für alle, die immer wieder durcheinander kommen, die Zeit wird eine Stunde vor gestellt. Die Bürger bekommen eine Stunde geklaut.

Für alle sogenannten Eulen, Menschen, die morgens gerne länger schlafen und abends länger auf sein möchten, ist das jetzt im Frühling nicht gerade angenehm. Die Lerchen, Menschen, die morgens immer leicht aus den Federn kommen ist die Umstellung im März leichter zu bewältigen.

Viele Betroffene klagen über Kreislaufstörungen, Kopfschmerzen und Müdigkeit, sie tun sich schwer mit der leider immer noch nicht wieder abgeschafften zweimaligen Uhr-Umstellung im Jahr. Auch die Kosten für die Bundesrepublik sind von nicht unerheblicher Bedeutung dabei, gar nicht zu reden von den Umständen bei den gesamten Fahrplänen, ob Bahnen, Busse oder Flugzeuge.

Seit 31 Jahren, also seit 1980 quälen wir uns nun schon mit der zweimaligen Zeitumstellung. Es ging damals um die Nachwirkungen aus der Zeit der Ölkrise 1973 und der Anpassung an unsere Nachbarländer. Gewollt per Gesetz ist eine Nutzung des Tageslichts zur Energieeinsparung.

Das hat sich allerdings als Flop erwiesen. Ob man nun am Morgen oder am Abend das Licht länger brennen lässt oder ausschaltet ist der Stromindustrie egal. Zahlen muss man sowieso und die immer wieder immensen Kosten und der riesige Aufwand, die durch diese lästigen Umstellungen entstehen und keinem etwas bringen, werden immer höher. Zahlen letztendlich kann es dann wiederum der Steuerzahler und nicht nur das, die Bürger zahlen es auch mit Umstellungsproblemen des Körpers, der sich nicht einfach so ab- und anstellen lassen kann wie das Licht, um Strom zu sparen, den man ja nicht spart.