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20 Prozent arbeiten in Deutschland für Niedriglohn

20 Prozent arbeiten in Deutschland für Niedriglohn

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In Deutschland geht jeder fünfte Arbeitnehmer für einen Niedriglohn arbeiten.

Düsseldorf – Einer Studie zufolge, die von der Universität Duisburg-Essen durchgeführt wurde arbeiten in Deutschland 20 Prozent für einen Niedriglohn. Insgesamt haben im Jahr 2008 in Deutschland 6,55 Millionen Menschen Niedriglöhne bezogen.

Der Anstieg ist immens, waren es noch im Jahr 1995 14,7 Prozent der Arbeitnehmer, die sich im Niedriglohnsektor befunden haben, so sind es im Jahr 2008 bereits 20,7 Prozent gewesen. Für den Anstieg werden verschiedene Faktoren verantwortlich gemacht.

Thorsten Kalina, Mitarbeiter an der Studie, hat gesagt, dass unter anderem Hartz IV, die geringer werdende Tarifbindung und ein Fehlen des Mindestlohns verantwortlich für diese Entwicklung seien.

Die Entwicklung in den vergangenen drei Jahren, wäre allerdings stabil. Es hätte keine weitere Veränderung am Niedriglohnanteil gegeben. Kalina spricht sich für einen allgemeinen Mindestlohn über alle Branchen hinweg aus. Nur dann wäre es möglich den Trend zu durchbrechen.