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2.000 Euro für ein Brötchen: Kommt eine Hyperinflation?

2.000 Euro für ein Brötchen: Kommt eine Hyperinflation?

Viele Experten mahnen, dass wir auf eine Hyperinflation zusteuern. Eine Hyperinflation ist nicht eindeutig definiert, aber sollte die Inflationsrate monatlich bei über 50 Prozent liegen ist die Rede von einer Hyperinflation. Letztendlich mündet die Hyperinflation in einer Währungsreform. Die Hyperinflation hat schwerwiegende Ursachen, die eine Volkswirtschaft stark erschüttert. Wir sehen dieser Tage, dass Griechenland, Portugal und Spanien mit dem Rücken an der Wand stehen. Unsere Politiker reden jedoch nicht von einer möglichen Hyperinflation.

Interessanterweise hat allerdings die Bundesregierung im Dezember einen Großauftrag an die Firma Ruhlamat vergeben. Die Bundesregierung bestellt bei Ruhlamat 14 Gelddruckmaschinen. Wenn doch keine Hyperinflation bevorsteht und die Notenbank nicht überproportional viel Geld drucken muss, warum erhält dann Ruhlamat den größten Auftrag in der Firmengeschichte. Bereitet sich Deutschland etwa doch auf eine Hyperinflation vor? Der Auftrag soll innerhalb der nächsten zwei Jahre abgewickelt werden. Ein solcher Auftrag macht eigentlich nur Sinn, wenn man sich darauf vorbereitet bald sehr viel Geld zu drucken. Allem Anschein nach hat die Bundesbank Vorbereitungen bei dem Unternehmen Giesecke & Devrient eingeleitet, die das Drucken von extrem vielen Euro-Scheinen ermöglicht. Die US-Notenbank hat bereits begonnen vermehrt Geldscheine zu drucken.

Als Bürger der Bundesrepublik und Europas sollte man sehr wachsam sein, wenn man solche Informationen liest. Allerdings gibt es kaum öffentliche Informationen zu dem Thema. Wohl auch bewusst. Hin und wieder kann man Ratschläge lesen, dass man sich mit Waffen und Dosennahrung ausstatten soll, um die Krise gut zu überstehen. Ob das ein guter Rat ist sei dahingestellt. Wenn es Veröffentlichungen zu dem Thema gibt wird dies von den Politikern aber nivelliert und es wird am Horizont das Licht am Ende des Tunnels prognostiziert.

Kommt es zu einer globalen Kernschmelze der Wirtschaft, werden die Folgen verheerend sein. Eine Hyperinflation wird durch drei Faktoren ausgelöst. Der erste Faktor ist eine Wirtschaftskrise. Die Wirtschaftskrise begleitet uns nun schon seit Ende 2008. Der zweite Faktor ist eine überbordende Staatsverschuldung. Deutschland hat derzeit eine Staatsverschuldung die um 268.860 Euro in der Minute steigt. Aktuell ist in Deutschland die Schuldenquote bei ca. 80 Prozent, in den USA sogar bei 100 Prozent. Der dritte Faktor ist eine rasante Zunahme der Geldmenge bei gleichzeitig stark steigender Umlaufgeschwindigkeit des Geldes. Die ersten beiden Faktoren dürften derzeit wohl erfüllt sein. Ob der dritte Faktor eintritt ist fraglich. Nachdem allerdings bekannt ist, dass eine große Menge Gelddruckmaschinen bestellt wurde, könnte dies ein Indiz sein, dass sich der dritte Faktor ankündigt.

Wir werden innerhalb der nächsten drei Jahre sehen wohin die Reise geht, denn die Experten sprechen von 2011/2012 für eine Hyperinflation. Dieser Beitrag soll keinesfalls panisch stimmen, er soll vielmehr zum nachdenken anregen.