Vulkanausbruch: Luftraum noch länger gesperrt – Lufthansa-Flüge weltweit gestrichen

Der Vulkanausbruch des Eyjafjallajökulls auf Island und die damit in Verbindung stehende Aschewolke sorgt für immer mehr Chaos an den Flughäfen. Europaweit sitzen viele Passagiere schon seit gestern fest und wissen nicht, wann es weitergeht.

Wegen des isländischen Vulkanausbruchs cancelled die Lufthansa jetzt weltweit alle Flüge. Man wird frühestens am Sonntag um 14 Uhr den Flugverkehr wieder aufnehmen. Ein Sprecher des Konzerns teilte mit, dass man sich am Sonntagmorgen beraten werde, wie man weiter vorgeht.

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hatte zunächst den Flugraum über Deutschland bis Sonntag 2 Uhr gesperrt. Diese Sperrung hat man jetzt auf 8 Uhr verlängert, teilte die DFS am Samstagmittag mit. Die Wetteraussichten sprechen auch nicht unbedingt für eine Besserung. Am Sonntag soll es keine Regen und kaum Wind geben.

In Frankreich hat man die Schließung der Flughäfen sogar bis Montag ausgeweitet. Die Schäden für die Wirtschaft werden immer größer. Alleine im Cargobereich entstehen täglich Schäden in Millionenhöhe – europaweit. Gerade Frankfurt, Paris und London sind in besonderem Maße betroffen, haben diese Flughäfen doch das höchste Cargoaufkommen in Europa. Im Zusammenhang mit den Flugausfällen stehen auch entsprechende Steuerausfälle beim Staat.

Bild: latzenhofer

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