Motiv neuester Entwicklungen im Heilbronner Polizistenmord : Skandalöse Volksverdummung?

Viele namhafte “große Medien” berichten zur Zeit, nun sei das Motiv für den Heilbronner Polizistenmord geklärt. Bei näherem Hinsehen stellt sich diese angebliche “Klärung” jedoch als ein einziger Bluff, weil sogar wortwörtlich als eine VERMUTUNG heraus.

Nachdem Polizeichef Ziercke vor dem Bundestag noch völlig plausibel sagte

Wir gehen inzwischen davon aus, dass es sich um ein Beziehungsdelikt handeln könnte

kommt es heute aber absoluter Volkverdummung gleich wenn eine ganze Riege “großer” Medien im Brustton der Überzeugung meldet,
“nun ist GEKLÄRT, dass es keine Beziehungtat war”
und sich dabei auf die Süddeutsche Zeitung beruft.

Schaut man sich dann aber mal die Sueddeutsche Zeitung an, so liest man dort bizarrerweise aber nur etwas von VERMUTUNG :

http://www.sueddeutsche.de/D5Z38i/386599/Ermittler-finden-Motiv-fuer-Polizistinnen-Mord.html

Da Mundlos und Böhnhardt Waffennarren waren, gibt es jetzt die VERMUTUNG, dass sie mordeten, um an eine neue Waffe zu gelangen.

Hintergrund ist also eine REINE VERMUTUNG, präsentiert wird das dem für dumm verkauften Volk aber wie eine Tatsache.

Diese Berichterstattung ist ein Skandal und solche Medien sind einfach hochgradig unseriös, sowas ist kein harmloses Fehlerchen sondern MINDESTENS unseriöser Journalismus, oder aber noch wesentlich Schlimmeres, wenn man sich mal auf die Motivsuche für so eine ABSCHEULICHE Volksverdummung macht.

Was Polizeichef Ziercke sagte, war eine absolut plausible Einschätzung, zu der jeder Normaldenkende mit gesundem Menschenverstand auch kommen kann.
Dass das aber nun einigen mächtigen Leuten offensichtlich missfallen hat und nun so scheuslich herumgetrickst wird, erinnert an kriminell mafiöse Zustände im staatlichen Machtapparat, wie sie gerade in Russland Anlass für Massenproteste sind.

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4 Antworten für “Motiv neuester Entwicklungen im Heilbronner Polizistenmord : Skandalöse Volksverdummung?”

  1. Dominik D. sagt:

    Ich muss Ihnen widersprechen. Was Zierke sagte, war, wie bereits Ermittlungen ergeben haben, keine plausible Erklärung, sondern leider eine vorschnell geäußerte Vermutung, dass es sich um eine Beziehungstat handeln könnte.
    Laut den Ermittlungen ist kein Hinweis im Thüringer Umfeld festgestellt worden, der auf eine Beziehungstat hindeutet. Im Gegenteil: Da die ermordete Polizistin kurzfristig im Dienstplan eingesprungen ist und der Pausenort kein regelmäßiger Standort war, kann eben nicht von einem geplanten Verbrechen ausgegangen werden.

    http://www.stern.de/panorama/polizistenmord-von-heilbronn-neonazis-sollen-fuer-dienstwaffe-gemordet-haben-1766485.html

    Was Sie in ihrem Artikel schlussfolgern, beruht nicht auf den bekannten Informationen und ist daher fragwürdig. Zunächst sind alle Aspekte auszuwerten und eben nicht einfach dem “gesunden Menschenverstand” zu folgen.

  2. Dr. jur. von C. sagt:

    Hinweis der Moderation:
    Wir können hier keine Identitäten prüfen, weshalb mit Klarnamen von Privatpersonen grundsätzlich vorsichtig umzugehen ist, vor allem mit Familiennamen. Eine Abwägung des Einzelfalls hat hier dazu geführt, dass der Familienname in der Verfasserangabe des Kommentarschreibers hier nachträglich abgekürzt und somit anonymisiert wurde. Anlass für diese Sensibilität war ein früherer Fall, wo ein Klarname von einem Kommentator auf raffinierte Weise mit Pädophilie in Zusammenhang gebracht wurde und offensichtlich wurde, dass hier Handlungsbedarf besteht. Sowas kann auf ganz raffinierte Weise geschen, z.B. dass ein Herr Max Mustermann beschuldigt wird mit 10 Jungen unter 12 Jahren Sex gehabt zu haben und gleichzeitig meldet sich ein Max Mustermann “persönlich” hier im Kommentarbereich (letztlich also doch anonym) und besteht auf der Korrektur, dass es nur ein Mädchen war und die wäre schon 14 gewesen. Das ist aber alles beide eine Sauerei und kann alles beide völlig erlogenes Mobbing gegen einen bestimmten Namensträger sein und die einzige Möglichkeit dagegen ist jegliche Klarnamen von Privatpersonen vorsichtig zu behandeln. Ggf. ist wenn der Namen wichtig ist dieser ja woanders veröffentlicht und man kann darauf Bezug nehmen, aber hier Klarnamen zu nennen ist einfach problematisch, danke für das Verständnis.

    ===================================================================

    Verbrecher wie die “Hilfs-Nazis” finden ihr Opfer, welches
    sie töten wollen auch dann, wenn diese Opfer an anderen
    Orten Pausen einlegen oder den Dienst verschieben.

    Gerade diese Schwerverbrecher haben über Jahre bewiesen,
    daß sie ihr “schlimmes Handwerk” verstehen.

    Hinzu kommt noch, daß es alte Verbindungen zwischen den
    Verbrechern und dem Opfer gibt. Nicht nur in das
    Bundesland TR, sondern auch zu Personen aus dem Ort.

  3. Klaus sagt:

    @ Dominik
    Hier gilt es jetzt die konkreten Argumentationen zu beachten.
    Da gibt es tatsächlich die im Artikel genannte
    Argumentation 1, dass das wahre Motiv aufgeklärt wäre und die Begründung dazu in der Sueddeutschen Zeitung stehe, dort ist aber nur eine VERMUTUNG zu lesen.
    Daneben arbeiten Sie jetzt vor allem mit
    Argumentation 2, dass eine Beziehungstat nicht nur nicht positiv bewiesen sei, sondern wegen einer aufgrund mitgeteilter Umstände geschlossenen Unplanbarkeit der Tat so gar nicht möglich gewesen sei.

    Es geht also um zwei getrennte Argumentationen und im Artikel hier wurde nicht pauschal eine bestimmte Tatvariante ausgeschlossen sondern vielmehr dargelegt, dass es hier bei vielen Medien um eine VORSPIEGELUNG eines Beweises für ein VERMUTETES Tatmotiv geht.

    Ob hier
    http://www.stern.de/politik/deutschland/ermordete-heilbronner-polizistin-bka-vermutet-beziehungstat-1753628.html
    oder hier
    http://www.bild.de/news/inland/polizistenmord/traf-die-polizistin-ihre-moerder-in-diesem-gasthof-21163458.bild.html
    oder vielen anderen Berichten, das zusammen mit der offiziellen Aussage von Ziercke, das läßt sich nicht mehr so einfach unter den Teppich kehren.

    Weil es einfach nicht plausibel ist, solch detaillierte Zusammenhänge plötzlich völlig zu verwerfen und für derart vage “Analysen” bis ausdrückliche VERMUTUNGEN unter den Teppich zu kehren. Nein, hier liegt als Erklärung mittlerweile fast alles näher als das, was dem Bürger jetzt plötzlich eingeredet werden soll….

    Letztlich ist hier das für mich Wahrscheinlichste auch weiterhin nicht auszuschliessen, eben nicht unbedingt eine direkte persönliche Täter-Opfer-Beziehung, sondern eine Schnittstelle über “gemeinsame Bekannte”.
    Hält man das bis man Näheres weiß so allgemein, ist damit auch jede ehrenrührige Verdächtigung der Toten ausgeschlossen, weil man niemand für das verantwortlich machen kann, was sein flüchtiger Bekannter für andere flüchtige Bekannte kennt. Um für die Tat notwendiges Insiderwissen zu erhalten reicht aber schon eine flüchtige kurze Unterhaltung und dann z.B. mehrere Tage Wartezeit in einem anderen Fahrzeug auf diesem Parkplatz vor Ort aus. Bietet sich dann die Tatgelegenheit, verläßt der Eine den Parkplatz mit dem Wagen, der andere begeht die Tat, flüchtet zu Fuß und steigt etwas weiter wieder zu, so wie das damals laut Medien abgelaufen ist…

    Diese Variante beschmutzt noch kein Andenken, beleidigt aber auch nicht den Verstand, denn so kann es geplant geschehen sein, ohne dass das Opfer in einem Nazisumpf hätte verkehren müssen.
    Einen solchen Mord jedoch mit dem Quatsch, den die Behörden heute verlautbaren, als ungeplant darzustellen, ist einfach wie gesagt zuerst mal eine Beleidigung gesunden Menschenverstands.

  4. roland a. sagt:

    Ist doch Banane —eher zufällig —trifft es diese polizistin

    obwohl diese auch Ort und Bundesland teilt —dann die Begründung –die Täter konnten das nicht wissen —-bleibt zu hoffen -das nicht alle Ermittler bewusst so naiv sind .

    Für mich bleibt hier der Beigeschmack —hier gibt es etwas das wir nicht erfahren sollen .

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