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Der Einstieg ins Daytrading

Der Einstieg ins Daytrading

31. Januar 2017
Der Einstieg ins Daytrading

In Zeiten niedriger Zinsen müssen sich die Anleger etwas einfallen lassen, wie und wo sie eine gute Rendite bekommen. Klassisches Sparen lohnt sich dank der Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank nicht mehr und für Gold oder Immobilien fehlt vielen Anleger einfach das nötige Geld. Bleiben noch die sogenannten spekulativen Geldanlagen wie Aktien, CFDs oder andere Derivate, mit denen sich gutes Geld verdienen lässt, zum Beispiel beim Daytrading. Aber was ist Daytrading und für wen eignet sich diese Form der Geldanlage?

Daytrader: Zocker oder seriöse Anleger?

Wenn jemand den lieben langen Tag vor einem Computerbildschirm sitzt, die Börse beobachtet und dann auf das Fallen oder Steigen der Kurse Geld setzt, den würde man sehr wahrscheinlich für einen Zocker halten, der sehr leichtfertig mit seinem Geld umgeht. Aber genau das tun Daytrader nicht, selbst wenn es vielleicht so aussieht. Sie beobachten die Finanzmärkte und versuchen dann, mit den Kursschwankungen Geld zu verdienen. Das ist legal und wenn man es kann, auch sehr rentabel. Allerdings ist das Angebot auf dem Finanzmarkt mehr als nur groß und der Einfluss, den ein Trader auf die Preise und Kurse hat, ist sehr, sehr klein. Aber dennoch ist es möglich, auch mit einem kleinen Einsatz einen großen Gewinn zu machen. Natürlich kann man das Geld ebenso schnell wieder verlieren, beim Daytrading geht so etwas innerhalb von nur wenigen Sekunden.

Traden will gelernt sein

Daytrading kann man lernen, beispielsweise mit einem Trading Demokonto. Viele Broker, die im Internet aktiv sind, stellen ein solches Konto oft kostenlos zur Verfügung. Mit der Hilfe dieses Demokontos können die angehenden Trader sich mit dem Thema Daytrading vertraut machen und die unterschiedlichen Strategien ausprobieren, um dann sicher in den Handel zu starten. Viele Broker bieten ihren Kunden neben dem Demokonto auch Webseminare an, die dabei helfen, den Handel besser zu verstehen und richtig zu reagieren.

Klein anfangen

Trotzdem sollte jeder, der sich für die Geldanlage Daytrading entscheidet, zunächst mit kleinen Beträgen in den Handel einsteigen, selbst wenn sich die Gewinne ebenfalls in einem kleinen Rahmen bewegen. Es sind die regelmäßigen kleinen Einsätze, die das Traden interessant machen, denn so wird verhindert, dass man zum einen sein komplettes Geld auf einen Schlag verliert und zum anderen irgendwann den Überblick verliert. Beim Daytrading wird nicht mit Aktien oder mit anderen Wertpapieren gehandelt, sondern es wird vielmehr auf den Kurs dieser Aktien gesetzt. Wer der Ansicht ist, dass ein Kurs innerhalb eines bestimmten Zeitraums steigen wird, der setzt auf ein „Call“, wenn er jedoch meint, dass die Kurse fallen werden, dann wird auf ein „Put“ gesetzt.

Worauf sollten Anfänger achten?

Es gibt einige Dinge, die ein Anfänger beim Daytrading beachten muss. So sollte der Broker ein kostenloses Demokonto anbieten und nur geringe Gebühren verlangen. Mit einem Trading Software Test kann man schnell herausfinden, wie einfach oder weniger einfach die Seite des Brokers zu handhaben ist. Ein wichtiges Kriterium für das Daytrading sind auch Kurse in Echtzeit. Wer mit dieser Form der Geldanlage Geld verdienen will, der muss zudem viel Zeit mitbringen, denn Daytrader beobachten den Markt und zwar den ganzen Tag.