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Die Steuerlast senken – so kann man Steuern sparen

Die Steuerlast senken – so kann man Steuern sparen

11. Juli 2014

Die meisten Arbeitnehmer fluchen, wenn sie ihre Gehaltsabrechnung bekommen, denn während der Staat von einigen Jahren noch unter 50% von dem bekam, was verdient wurde, so muss der Arbeitnehmer heute mehr als 51% von seinem Einkommen an den Staat abtreten. Ein Großteil ist davon für die Steuer. Wer jetzt verzweifelt, der sollte sich vor Augen halten, dass ein Teil der Steuern über die Steuererklärung wieder zurückgeholt werden kann, und viele Arbeitnehmer wissen gar nicht, wie viel von der Steuer abgesetzt werden kann.

Effektiv Steuern sparen

Ob im Haushalt oder beim Besuch des Handwerkers – fast überall gibt es Möglichkeiten, etwas von der Steuer abzusetzen. Wer zum Beispiel im eigenen Haus ein Arbeitszimmer hat, der kann das von der Steuer absetzen und das sogar bis zu einer Summe von maximal 1.250,- Euro. Lehrer können davon ebenso profitieren wie Handelsvertreter oder freiberufliche Journalisten. Voraussetzung für diese Steuerersparnis ist, dass das Arbeitszimmer von den übrigen privaten Räumen des Hauses oder der Wohnung getrennt ist, es muss mindestens eine eigene Tür haben. Auch wenn Handwerker ins Haus kommen, dann kann das eine Steuerersparnis bedeuten. Bis zu 1.200,- Euro pro Jahr können für Rechnungen geltend gemacht werden, die der Elektriker, der Maler oder auch der Installateur ausstellen. Von der Steuer abgesetzt werden können alle Reparaturen oder Modernisierungsmaßnahmen, die im Haus vorgenommen werden müssen. Auch wenn keine Materialkosten geltend gemacht werden können, von den Lohnkosten akzeptiert das Finanzamt 20% als absetzbar. Die Rechnung darf allerdings nicht bar bezahlt werden, der Handwerker muss eine Rechnung schicken, die dann vom Kunden per Überweisung beglichen wird.

Noch mehr Steuern sparen

Wer ein Haus besitzt, der ist auch dafür zuständig, dass im Winter der Bürgersteig vor diesem Haus von Schnee und Eis befreit wird. Viele Hauseigentümer wollen damit nicht ihre Mieter belasten und engagieren ein Unternehmen, was die Räumarbeiten übernimmt. Diese Leistungen können nach einem Urteil eines Gerichts in Berlin von der Steuer abgesetzt werden, und zwar als haushaltsnahe Dienstleistungen. Alle, die eine Haushaltshilfe oder eine Pflegekraft haben, die entweder als sogenannter Minijobber oder selbstständig arbeitet, können diese Hilfe ebenfalls von der Steuer absetzen. 20% gibt es vom Fiskus zurück, aber in diesem Fall sind nur maximal bis zu 4.000,- Euro im Jahr absetzbar. Wird ein Telefon auch beruflich genutzt, dann kann die Rechnung von der Steuer abgesetzt werden und hier gelten maximal 20,- Euro im Monat. Auch wer durch seinen Beruf bedingt in eine andere Stadt umziehen muss, der kann die Kosten für den Umzug beim Finanzamt geltend machen, die Pauschale liegt im Fall eines Umzugs bei maximal 1.256,- Euro. Wenn es bei einem Unwetter durch die Decke regnet oder wenn der Keller unter Wasser steht, dann können die Neuanschaffungen ebenfalls von der Steuer abgesetzt werden.

Fazit

Keiner hat Geld zu verschenken und wer seine Steuerlast ein wenig senken will, der sollte sich vor der nächsten Steuererklärung sehr genau darüber informieren, was alles von der Steuer abgesetzt werden kann, denn so kann viel Geld gespart werden.