
Bild: MikeBehnken
Die chinesische Notenbank hat derzeit keine andere Möglichkeit um der Inflation entgegenzuwirken.
Besonders treiben die stark steigenden Preise für Lebensmittel die Inflation voran. Aktuell liegt die Inflationsrate bei 5,1 Prozent. So hoch war sie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr. Aber nicht nur die Inflationsrate bewegt die chinesische Zentralbank zu diesem Schritt. Die stark angestiegenen Lebensmittelpreise betreffen hunderte Millionen von armen Chinesen. Man will in keinem Fall riskieren, dass es im Land zu sozialen Unruhen kommt. Zu dem Anheben des Leitzinses will die chinesische Regierung Preiskontrollen bei den Lebensmitteln einführen.
Die Aktienmärkte haben auf die Meldung nervös regiert. Hier war ein Einbruch von zehn Prozent zu beobachten, allerdings hat sich diese Entwicklung schon seit November hingezogen, denn Experten waren ohnehin davon ausgegangen, dass die chinesische Zentralbank die Zinsen anheben werde. Es war lediglich unklar zu welchem Zeitpunkt. Schon im Oktober war der Leitzins angehoben worden, was dazu führte, dass die Aktienmärkte in China bis jetzt zehn Prozent nachgegeben haben.
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[...] werden – indem der Leitzins angehoben wird. Ein gängiges geldmarktpolitisches Mittel, das selbst in China zum Ausbremsen der hohen Inflation genutzt [...]
[...] von der Regierung vorgegeben. Dies hat einen einheitlichen Zinssatz zu Folge, der längst von der in der Volksrepublik hohen Inflation aufgefressen wird. Sparen lohnt sich demzufolge nicht in dem Land, das nun jedoch einen neuen Weg [...]