Bund verdient an steigenden Strompreisen

Bild: loop_oh

Für viele Bürger der Bundesrepublik sind steigende Strompreise ein großes Ärgernis. Für die Bundesregierung bedeuten sie Mehreinnahmen. Durch die Verlängerung der Atomkraftwerkslaufzeiten nimmt der Bund deutlich mehr Geld ein als bislang angenommen, so ein Bericht der „Financial Times Deutschland“.

Wie das Blatt berichtet sollen die neun Euro Einnahmen pro Megawattstunde an die Inflationsrate angepasst werden. Aufgrund der langen Laufzeiten, die weit über das Jahr 2030 gestreckt werden, bedeutet das für die Bundesrepublik deutlich höhere Einnahmen.

Außerdem soll der Bund direkt am Steigen der Strompreise beteiligt werden, denn die neun Euro gelten nur, wenn sich der Strompreis zwischen 43 und 63 Euro pro Megawattstunde bewegt. Steigt dieser über die Grenze von 63 Euro, dann erhält der Staat die Hälfte der Differenz aus dem Anstieg.

Für die Bundesregierung scheint sich hier eine neue lukrative Einnahmequelle aufzutun. Sicherlich kann man bei diesen Bedingungen und der Beteiligung des Bundes davon ausgehen, dass die Regierung auch künftig nicht gegen unverhältnismäßig gestiegene Strompreise vorgehen wird.

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Eine Antwort für “Bund verdient an steigenden Strompreisen”

  1. ich sagt:

    Endlich, endlich … ist der Groschen gefallen.
    Glaubt denn jemand wirklich, der Bund hätte etwas gegen steigende Preise? Nee, er verdient an jedem Anstieg mindestens die Mehrwertsteuer. Glaubt jemand, der Bund wollte, dass die Menschen keine Mineralölprodukte – Benzin, Heizöl etc. – mehr kaufen? Das wäre so, als wenn ein Arbeitnehmer auf einen Teil seines Lohnes verzichten würde!!

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